Schottland 2013

Wir buchten unsere selbst zusammengestellte Rundreise bei einem kleinen Reisebüro, das sich auf Schottland und England spezialisiert hat und mit dem wir sehr zufrieden waren. Leider ist das Reisebüro British-Link-Tours nicht mehr aktiv. Wir wünschen den beiden Inhabern einen schönen Ruhestand.

Als wir geflogen sind, gab es Direktflüge nach Edinburgh nur von Frankfurt a.M. mit Lufthansa. Alle anderen Flüge gingen mit Zwischenlandung über die Niederlande. Am Flughafen befindet sich auch gleich die Autovermietung. Am besten gleich von Deutschland aus klarmachen. Die beliebteste Firma ist dort Alamo. Am Flughafen einen Kofferwagen nehmen, denn bis zur Vermietstelle sind es ca. 400 m teils außen, teils überdacht. Ein Navi mitzubringen ist sehr empfehlenswert! Als Sicherheit wird eine Eventual-Buchung über die Kreditkarte in Höhe von 900 Pound erhoben, die aber nur bei Schäden abgebucht wird.

In Edinburgh sollte man unbedingt erst eine Sightseeing-Tour machen. Kann man übrigens auch schon von Deutschland aus buchen (Sightseeing Edinburg). Wir hatten die 60minütige „24-Stunden Hop-on/Hop-off Tour“ für 15,45 €/Person gebucht (Preis 2013). Das geht vor Ort an der Waverly-Bridge auch für 13 Pounds/Person. Übrigens Senioren (60+) zahlen fast überall weniger, hier z.B. nur 12 Pounds. Mit der Tour im Doppeldeckerbus bekommt man einen guten Überblick über die Stadt. Wir bekamen dort die Anregung unser Dinner am Grassmarket mitten in der urigen Altstadt zu machen. Dort gibt es jede Menge urige Pubs. Für die Tour erhält man Ohrhörer und kann im Bus die Sprache auswählen.

Sehr zu empfehlen ist eine Besichtigung des Castles.

Dafür sollte man mindestens eine halben Tag einplanen. Essen und Trinken kann man im Castle. Die Ticketpreise sind zwar recht hoch, aber es lohnt sich. An dieser Stelle sollte man bereits zu Hause überlegen, ob man sich nicht unter (Pass) den Explorerpass kauft, denn damit kommt man in die angeschlossenen Objekte günstiger rein. Er dürfte sich so ab 4 Objekten rechnen. Und am Castle mussten sich die Passinhaber auch nicht anstellen.

Wir waren noch im Holyrood-House dem Aufenthaltsort der Queen in Edinburgh. Wenn sie da ist, ist natürlich zu, da sollte man sich vorher erkundigen. Meistens ist dies in der 1. Juli-Woche der Fall.

Unsere 2. Station war Braemar in den Highlands. Bei der Fahrt haben wir die Autobahn (M90) gemieden, man sieht einfach mehr. Das Örtchen liegt sehr schön in der Nähe von Balmoral-Castle (www.balmoralcastle.com), dem Urlaubssitz der Queen in Schottland. Wir hatten übrigens bis auf Edinburgh überall Top Bed and Breakfest-Unterkünfte (B&B), an denen könnte sich jedes 4*Hotel eine Scheibe abschneiden. Noch dazu gab es überall freies WLAN (in Schottland WiFi), so dass ein separater WLAN-Stick mit den günstigeren Tarifen vor Ort sich nicht zu kaufen lohnt.

Von Braemar aus lohnt sich die Fahrt am die Ostküste nach Stonehaven. Hier liegt ein Postkarten-Castle (Dunnottarcastle). Dunnottar-Castle ist wirklich sehenswert. Unbedingt ins Innere braucht man nicht, die einmalige Lage am Meer ist von außen viel imposanter.

Auf der Fahrt zu unserem 2. B&B in Inverness sind wir über die Highlands nach Dufftown gefahren. Für die Whiskykenner ist das Örtchen bekannt; von hier kommt der hervorragende Glenfiddich-Whisky. Die Besichtigung mit Führung und Verkostung von 12-,15- und 18-Jährigen ist ein Muss. Dazu kam bei uns noch, dass in Dufftown das Highland-Game stattfand (immer am letzten Sonnabend im Juli). Das war dort richtig tolle Stimmung mit den sehr komischen Events wie Baumstammwerfen, Eisengewichte hoch und weit werfen usw.

Weiter ging es nach Inverness. Da das Wetter nicht so besonders war, haben wir uns über die Online-Wetter-Karte ein regenfreies Örtchen gesucht und im Dunrobin-Castle auch 80 km weiter nordwärts gefunden (www.dunrobincastle.co.uk). Dieses Castle hat originale und wunderschöne eingerichtete Zimmer und einen herrlichen Park. Zweimal am Tag findet auch eine Vorführung mit Adlern, Uhu und Falken statt.

Von Inverness ging es weiter nach Fort William. Auf dieser Fahrt entlang des Caledonia-Kanals und des Loch Ness ist es ein Muss das Urquhart-Castle zu besichtigen. Nessi haben auch wir nicht gesehen. Ein interessantes Treiben findet an den Schleusen in Fort Augustus statt. Von Fort Williams haben wir eine Tour nach Mallaig, einem kleinen Küstenstädtchen, gemacht. Dabei kommt man am Glenfinnan-Viadukt vorbei. Diese Bahnbrücke spielte im 2., 3. und 4. Teil von Harry Potter eine Rolle. Wenn man dort um 10:40 Uhr ist, kann man auch den Jacobite-Dampfzug auf der Brücke fotografieren (Jacobite-Dampfzug).

Unsere Rundreise setzten wir entlang des Loch Lommond fort. An dessen Ende empfiehlt sich links abzubiegen (B811) und zum Loch Katrine zu fahren. Am See kann man schön Wandern, Fahrräder ausleihen oder eine Bootstour machen.

In Stirling angekommen, besichtigten wir das Wallace-Monument mit dem Original Schwert von Wallace, besser bekannt als Braveheart. Das dortige Castle soll auch sehr schön sein, aber dazu reichte leider unsere Zeit nicht mehr aus. Die Rückgabe des Mietwagens erfolgte problemlos, vorher auftanken ist billiger.

Schottland würden wir jederzeit wieder machen, aber mit mehr Zeit 10 Tage sind eindeutig zu wenig.

   
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