Spanien -Andalusien

An die Costa del Sol kommt man über den Flughafen Malaga. Selbst wenn man über die großen Reiseunternehmen bucht, ist in der Regel die Weiterfahrt vom Flughafen zum Hotel der Eigeninitiative überlassen. Aber das ist kein Problem sofern man einen Europäischen Führerschein besitzt. Im Erdgeschoß sind viele Autovermieter ansässig. Eine gute Idee ist es in jedem Fall den Mietwagen bereits in Deutschland klar zu machen. Beim Abholen des Mietwagens sollte man etwas Zeit einplanen, denn schließlich möchten fast alle Teilnehmer eines Fluges ihren Mietwagen in Empfang nehmen. Englisch sollte man schon können und einen gültigen Führerschein am Mann haben.

Wenn man aus dem Flughafen raus fährt, sollte man seine Hauptrichtung schon im Kopf haben. Wir mussten Richtung Nordosten zum Hotel Cortijo la Reina **** Cortijo Lareina. Das war ungefähr eine halbe Stunde Fahrt. Das Hotel können wir nicht empfehlen. Die Lage ist zwar traumhaft und die Zimmer schön aber der Service ist zum weglaufen. Die Kellner verdrücken sich, wenn man eine Frage hat und so mussten wir vieles z.B. beim Frühstück selbst organisieren z.T. direkt aus der Küche. Na ja, aber wir wollten da ja bloß übernachten. Zwei bis drei Sterne wäre die richtige Einschätzung für das Hotel (Stand 2006).

Unser Ziel war es, soviel wie möglich von Andalusien zu sehen.

Malaga

Die Alcazaba liegt als arabische Festung über der Stadt. Von dort hat man eine gute Sicht über den Hafen. Etwas höher als die Alcazaba liegt das Castillo de Gibralfaro.

Für die Künstler unter uns sollte ein Besuch im Picasso-Museum lohnenswert sein. Picasso wurde in Malaga geboren. Sehr schön ist die Altstadt von Malaga. Der Hauptweg der Altstadt ist dei Calle Marqués de Larios und deren Seitenstraßen. Schöne Tavernen und Tapasbars findet man hier zuhauf.

Wir waren zur Osterzeit in Andalusien. Besonders beeindruckt haben uns die Semana Santa, Prozessionen mit teilweise 35 Bruderschaften. Die Bekleidung der Bruderschaften sind historisch begründet.

Die Küste

Marbella liegt ca. 60 km von Malaga entfernt. Wer schnell hinkommen will nimmt die Autobahn A7, wer herrliche kleine Küstenorte sehen will, fährt die gut ausgebaute Küstenstraße E15 sollte aber Torremolinos links liegen lassen. Wer gerne fährt kommt über diese Straße (oder die Autobahn) bis nach Gibraltar, aber bitte Pass nicht vergessen, denn Gibraltar gehört bekanntermaßen zu GB.

Granada

Wir wollten hin, aber leider haben wir für das Highlight von Granada, der Alhambra, keine Karten bekommen. Nicht mal über die Touristikzentrale oder dem Hotel war was zu machen und auf gut Glück hinzufahren lohnt nicht. Man begrenzt aus denkmalschützenden Motiven heraus die tägliche Besucherzahl. Also man sollte mindestens ein viertel Jahr im Voraus! die Karten in Deutschland ordern (www.andalusien-urlaub.eu/bestellung.php).

Empfehlenswerte Touren mit dem Mietwagen

Von Nerja zu den Tropfsteinhöhlen Cueva de Nerja, eine 4 km lange Höhle aus Stalaktiten und Stalagmiten (warme Kleidung mitnehmen).

Von Nerja nach Frigiliana, einem wunderschönen weißen Dorf. Weiter fährt man nordwärts etwa in Richtung Archidona. An der Kreuzung in Los Alzores hält man sich dann wieder Richtung Malaga aber nicht auf der N331 sondern auf einer Nebenstraße Richtung Colmenar fahren, die Strecke ist sehenswerter.

Eine andere sehenswerte Tour führt von Malaga aus erst Richtung Westen um dann nach Alora in den bergigen Norden abzuzweigen. Dann weiter nach Antequera um von dort wieder in den Süden zu fahren. An dieser Straße zweigt ein Fahrweg zum Aussichtspunkt El Torcal ab. Von dort oben hat man eine herrliche Aussicht! Von dort fährt man dann gemütlich die N331 wieder nach Malaga zurück.

 

Ein Muss für Andalusienurlauber ist die Stadt Ronda.

Man fährt von Malaga aus die A7 Richtung Marbella und hinter Marbella zweigt dann die A376 nach Ronda ab. Allein die Fahrt nach Ronda ist ein Erlebnis! In Ronda, dessen zwei Stadtteile durch eine tiefe Schlucht mit Brücke, die Puente Nuevo, getrennt sind, sollte man sich die älteste Stierkampfarena, die übrigens noch genutzt wird, nicht entgehen lassen. Etwas abseits des Touristenrummels liegen die Arabischen Bäder einer nasridischen Badeanlage aus dem 13. Jh.

Baden

 

Für weniger Fahrwillige bietet sich natürlich die andalusische Küste an. Man orientiere sich dann an den ausgewiesenen Playas. Jedes kleine Dorf und jede Stadt an der Küste hat so einen solchen Playa. 160 km Costa del Sol sollten hier jeden zufrieden stellen.

   
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