Tobago

Tobago, die Trauminsel, auch Robinson-Crusoe- Insel genannt, gehört zu den Westindischen Inseln und liegt nahe der Küste Venezuelas. Man erreicht sie z.B. mit Condor von Frankfurt oder München non stop. Die Insel selbst ist ungefähr 60 km lang und 10 km breit. Von der Südspitze erreicht man mit einem Auto die Nordspitze in ca. 2 Stunden. Allerdings nur theoretisch, denn man hält einfach immerzu an, um die wunderbaren Ausblicke zu genießen.

Es gibt einen Shuttle-Service zum Pigeon Point Beach, oder man fährt einfach mit einem Hire-Taxi (s. Tipps). In den meisten Hotels kann man auch die besten Touren direkt buchen, oder man mietet sich im Hotel einen Jeep / eine Limousine (Jeep ist besser, wenn man die Insel richtig erkunden will [45 US $/Tag]. Die Einheimischen sind sehr freundlich und man kann ohne Bedenken überall hin fahren.

Der berühmte Pigeon Point Beach - ist einer der zwei Bezahlstrände.

Von dort aus fahren die Glasboote ins Korallenriff. Das Reef erkennt man am grünen Wasser. Der Strand ist bewirtschaftet. Wer die Ruhe beim Baden oder Schnorcheln sucht, sollte sich mal eine der vielen anderen Buchten ansehen (Geheimtipp Englishmans Bay oder Pirates Bay).  In der Castara Bay gibt es ein sehr schönes kleines Fischerdorf.

Die Insel ist nicht nur flach. Der höchste Berg ist der Pigeon Peak mit 576 m im Nordteil der Insel.

Unser Geheimtipp - die Englishmans Bay. Zwar nur mit dem Auto zu erreichen, aber herrliches Wasser und super Wellen. Hier wurde vor kurzem ein Teil der Neuverfilmung von Robinson Crusoe gedreht - kein Kunststück bei dieser Natur!

Am Osterdienstag gibt’s Ziegenrennen in Buccoo. Ein großes Ereignis auf der Insel. Da kommt sogar der Premierminister von Trinidad / Tobago zur Eröffnung (oder zum Abschluss). Gestartet wird wie beim Pferderennen aus Boxen, hinter den Ziegen laufen (!!) die Jockeys und treiben die Rennziegen mit einem Strick an, der an den Halsbändern festgemacht ist. Also Sieger ist bestimmt nicht nur die schnellste Ziege - sondern auch der Jockey, der am schnellsten rennen kann. Auf die Ziegen kann man wetten.

Tipps:

Hire-Taxis

In Tobago sind die Fahrzeuge durch das Kennzeichen klassifiziert. T=Truck, P=privat, H=Hire. An den Straßenrand stellen, mit dem Finger zur gegenüberliegenden Seite zeigen (ganz locker aus der Hüfte) und schon hält so ein Sammeltaxi. Das sind meist ganz normale PKWs. Manchmal sitzen auch schon Leute drin. Fahrziel sagen, Preis erfragen und los geht’s. Für Strecken so um die 2-3 km kostet das meist 2-3 TTD (1 TTD = 12 ct). Das klappt auch nachts, wenn man wieder nach Hause will, allerdings wird’s da auch etwas teurer. Im Nordteil der Insel sind diese Taxis nicht so häufig.

Ausflüge

Am besten bucht man Tagestouren. Sehr zu empfehlen ist die Atlantiktour (60 US$/Person incl. Mittagessen). Die Tour geht bis Charlotteville hoch und man wird mit einem Fischerboot in die Pirates Bay gebracht (1 Stunde Schwimmen oder Schnorcheln). Weiterhin kann man eine Jeep-Tour machen (gleicher Preis). Dabei geht’s auf alten Sklavenpfaden mit offenem Jeep durch die herrliche Landschaft. Es gibt drei Angebote mit einem Boot an der Karibikküste entlang zu segeln. Kalina Kats geht bis zur Englishmans Bay im Katamaran (70 US$). Loafer auch mit dem Katamaran zu verschiedenen Buchten (65 US$). Naturale Mystic geht mit einem Trimaran bis zur Cotton Bay. Wenn gegen den Wind gesegelt wird, wird man allerdings etwas bis ganz naß, da man nur oben auf dem Boot sitzen kann (aber - ist ja nur Wasser und bei den Außentemperaturen auch angenehm). Kostet 69 US$. Weiter gibt´s eine Regenwaldtour (60 US$), eine Buccoo-Riff-Tour mit dem Glasbodenboot und Schwimmen im Nylon-Pool, einer flachen Stelle im Reef (50 US$), einem Ausflug mit dem Flugzeug nach Trinidad (195 US$) und Hochseefischen (Preis nicht bekannt).

Essen / Trinken

Kann man überall sehr gut, meistens in den Hotel-Restaurants. Die Preise liegen bei 15 - 50 Euro(Person). Sehr empfehlenswert: das Tucan Inn in der Store Bay Road Richtung Flugplatz, Jemma´s Seaview Kitchen in Speyside (Baumrestaurant) und Dillons Seafood Restaurant. Bier und Wein sind relativ teuer (je nachdem wo man kauft). Im Supermarkt kosten 0,33-Büchsen ca. 6 TTD, in teuren Hotels kann man aber auch mal bis zu 3 US$ für 0,25 l zur Kasse gebeten werden. Meistens zahlt man jedoch für das sehr gute einheimische "Carib"für die 0,25er Flasche 5-6 TTD. Wein gibt es ab etwa 40 TTD. Unbedingt probieren sollte man Rum-Punch in den unterschiedlichsten Zusammenstellungen. In den Bars erhält man auch sehr gute Pinacoladas. Fast alle Getränke sind sehr gut gut gekühlt oder werden mit Eis serviert - keine Angst vor dem Wasser - es ist unbedenklich.

Bezahlen / Bargeld

Geht fast überall mit den bekannten Kreditkarten (Visa/Master). Bargeld bekommt man auch mit der normalen EC-Karte an den ""Blue Machines"" z.B. im Supermarkt Penny-Saver im Claude-Noel Highway.

Tierbeobachtungen

Die Insel hat eine reiche Vogelwelt. Besonders gut kann man sie in Grafton (Karibische Seite Richtung Plymouth 100m vor dem Le Grand Courlan Hotel rechts hoch) beobachten. Dort findet jeden Tag um 16.oo Uhr eine Fütterung in einer alten verlassenen Zuckerrohrfarm statt. Giftschlangen gibt es auf der Insel nicht. Mit viel Glück kann man kleine Kaimane beobachten (z.B. am Hilsborough Damm).

Kunst

Wer Holzskulpturen und Bilder mag, sollte sich mal das Museum der Deutschen Kimme ansehen. Das Haus erinnert äußerlich ein wenig an das Dali-Museum in Spanien.

Souvenirs

Die überall angebotenen großen Trompetenmuscheln fallen unter das Artenschutzgesetz. Man bekommt sie möglicherweise raus, aber in Deutschland gibt es Schwierigkeiten. Das trifft auch zu für Schnitzereien aus der schwarzen Koralle. Unproblematisch sind Keramiken und Kokosnussschnitzereien. Gute Souvenirs bekommt man an der Store Bay. Wenn man über die Insel fährt, entdeckt man am Straßenrand gute Holz-Schnitzereien, die meist auch nicht all zu teuer sind.

Fotografieren

Vor dem Fotografieren von Personen unbedingt fragen (vor allem im Norden der Insel)!

Disco / Tanzen

Sehr schön geht das in den Sunday-Schools am Sonntag ab 21.00 Uhr. Dort treten meist auch Steal-Bands auf und es gibt sehr gute Reggeamusik. Besonders zu empfehlen - die Sunday-School in Buccoo (dort kommt man auch gut mit dem Hire-Taxi hin und zurück (wenn man im südliche Teil der Insel wohnt).

Etwas auf eigene Faust unternehmen

Wir haben die Insel kreuz und quer durchstreift und sind überall freundlich gesinnten Menschen begegnet. Wir waren auch manchmal nachts allein unterwegs - ohne Probleme. Polizei sieht man selten. Auch in den entlegensten Ecken trifft man auf nette Menschen. Man sollte aber trotzdem, wie überall im Ausland mit einem offenen Auge aufpassen und ein bisschen auf seine Sachen aufpassen, kleinere Diebstähle gibt es hin und wieder mal.

   
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